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Toad – eine elegante Terminal‑UI für LLM‑Agenten

Toad bündelt unterschiedliche LLM‑Agenten in einer einzigen, ansprechenden Terminal‑Benutzeroberfläche und setzt dabei auf das Agent Communication Protocol (ACP), um einheitliche und erweiterbare Interaktionen zu ermöglichen. Es bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, die Entwickler*innen eine effiziente Nutzung von AI‑gestützter Codierung im Terminal ermöglicht.

Herstellung und Motivation

  • Will McGugan, Schöpfer von Rich & Textual, nutzt seine UI‑Expertise, um ansprechende Terminal‑Anwendungen zu bauen.
  • Ziel: LLM‑Apps sollen im Terminal ästhetisch und nutzerfreundlich sein.

Kernfunktionalität

Toad fungiert als Front‑end für mehrere LLM‑Agenten (OpenHands, Claude Code, Gemini CLI usw.) über ACP. Derzeit unterstützt es 12 Agent‑CLI‑Tools und lässt sich leicht um neue erweitern.

Benutzererlebnis

  • „@“-Konvention: Fuzzy‑Suche nach Projektdateien unter Berücksichtigung von .gitignore.
  • Editor: Tastatur‑ und Maus‑Navigation, Schneiden/Kopieren/Paste, Live‑Markdown‑Syntax‑Highlighting (sogar vor Abschluss des Code‑Fences).
  • Effizientes Streaming von Markdown‑Antworten mit Tabellen‑ und Code‑Fence‑Anzeige.

Shell‑Integration

Inline‑Exekution von interaktiven TUI‑ und CLI‑Befehlen mittels !‑Präfix bzw. vorkonfigurierten Mustern. Shell‑typische Tab‑Completion für Befehle und Dateipfade.

Notizbuch‑ähnliche Interaktion

  • Historische Gesprächsblöcke können durchsucht, wiederverwendet, in die Zwischenablage kopiert oder in den Prompt zurückgeschrieben werden.
  • Export von Inhalten als SVG; weitere Notebook‑Features folgen.

Installation

Einfaches Bash‑Skript oder UV‑Tool‑Installation unter Python 3.14.

Lizenz & Weiterentwicklung

Open‑Source AGPL 3.0. McGugan plant Vollzeitentwicklung, wenn ausreichende Community‑ & Sponsoren‑Unterstützung entsteht.

Zielgruppe

  • Entwickler*innen, die AI‑gestützte Codierung suchen, aber nicht mehrere separate CLI‑Tools verwenden wollen.
  • Personen, die Terminal‑Apps mit hochwertigen UX‑Features nutzen möchten.

Quelle: infoQ