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Starke Kursverluste bei AI-Aktien und steigende Treasury‑Renditen belasten die Märkte

Key Takeaway

Die jüngsten starken Kursverluste von AI‑Pionieren wie Broadcom und Oracle haben die Wall‑Street‑Indizes stark erschüttert und gezeigt, dass die AI‑Blase und steigende Anleiherenditen die Marktstabilität belasten.

Summary

  • S&P 500 fiel 1,1 % von seinem All‑Time‑High, letzterer verzeichnete den schlechtesten Tagesverlust seit drei Wochen.
  • Nasdaq‑Composite sank 1,7 %, während der Dow Jones Industrial Average um 245 Punkte (0,5 %) zurückging.
  • Broadcom kam als schwerste Last herunter, fiel 11,4 % trotz eines höheren Quartalsgewinns und einer 74 %igen AI‑Semikondor‑Umsatzsteigerung. Anleger kritisierten jedoch die Gewinnschätzungen pro $1 Umsatz und vermuteten ein Momentum‑Ausbleiben.
  • Oracle verzeichnete einen Rückschlag von nahezu 11 % trotz überdurchschnittlicher Quartalsgewinne, was Fragen zu den Auswirkungen von AI‑Investitionen und deren Kosten aufwirft.
  • Nvidia blieb ebenfalls im Fokus, schrumpfte um 3,3 % und war der zweitgrößte Gewichtungsfaktor im S 500.
  • 10‑Jahres‑Treasury‑Yield stieg auf 4,18 % (vs. 4,14 % frühestens) und erweckte Befürchtungen über zu hohe Bewertungen im Aktienmarkt.
  • Der Booms‑Diskurs um AI blieb bestehen, obwohl Milliarden von Investitionen fließen, doch Zweifel an der Rentabilität und Nachhaltigkeit der Branche wachsen.
  • Fed‑Rate‑Szenario: Die Fed senkte den Leitzins in dieser Woche noch einmal und deutete mögliche zusätzliche Kürzungen im Jahr 2026 an, blieb jedoch bei einer möglichen Rate‑Pause. Dies beruhigte teilweise die Anleger, da niedrigere Zinsen Wachstumsanreize setzen und Börsenwerten zugutekommen.
  • Verbraucher‑abhängige Aktien (z. B. Chipotle, McDonald’s, Norwegian Cruise Line) blieben stärker als der Gesamtmarkt, unterstützt durch günstigere Ölpreise und Erwartung möglicher lockerer Geldpolitik.
  • Lululemon Athletica erzielte den größten Anstieg im S&P 500 (+9,6 %) nach einem profitableren Quartal und kündigte den bevorstehenden Rücktritt des CEO an.
  • Stimmen von Markt‑ und Regierungsvertretern: Jerome Powell signalisierte, dass die Fed die Geldpolitik weiter beobachten wird, während andere Marktteilnehmer auf potenzielle Zinserhöhungen achten.
  • Globale Märkte: In Europa sanken die Indizes leicht, während in Hongkong und Tokio die Indizes mit +1,7 % bzw. +1,4 % höhere Gewinne erzielten.

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Quelle: AP News