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ServiceNow stärkt KI‑Cybersecurity durch Armis‑Akquisition

ServiceNow nutzt die Übernahme von Armis, um seine Sicherheits‑ und Risikoplattform in einer KI‑Domäne zu stärken und ein „AI‑Control‑Tower“-Konzept zu schaffen, das sämtliche Unternehmensprozesse übergreifend schützt. Die Akquisition soll das Cybersecurity-Portfolio tripplieren, KI‑basierte Bedrohungen identifizieren und blockieren, und ServiceNow Position als führendes KI‑Befehlszentrum im 2026 festigen.

Akquisition: ServiceNow kauft das Cybersicherheits-Startup Armis für 7,75 Mrd. USD, Abschluss geplant im zweiten Halbjahr 2026.

Finanzierung: Kombination aus Bargeld und Fremdkapital.

Strategische Motivation: Die Fusion soll ServiceNows Cybersecurity‑Portfolio tripplieren und die Fähigkeit verbessern, KI‑basierte Bedrohungen (z. B. Agenten, selbstlernende Angriffe) zu identifizieren und zu blockieren.

ServiceNow‑Growth‑Spree 2025: Moveworks (AI‑Agenten‑Plattform) für 2,85 Mrd. USD (März 2025). Veza (Identitäts‑Security‑Plattform) angekündigt (Dezember 2025). Armis ergänzt diese Akquisitionen als führendes Exposure‑Management‑Tool für vernetzte Geräte.

Armis‑Status: August 2025: 340 Mio. USD Jahresumsatz, 50 % YoY‑Wachstum (auf 300 Mio. USD aus dem August‑Release). November 2025: 435 Mio. USD Finanzierung bei 6,1 Mrd. USD Bewertung. CEO Yevgeny Dibrov plant IPO 2026/27, Hauptziel jedoch $1 Mrd. ARR.

Markt‑Kontext: KI‑Anwendungen erhöhen die Bedrohungslage; Unternehmen investieren vermehrt in Cybersecurity. Ähnliche Großtransaktionen: Google (32 Mrd. USD für Wiz), Palo Alto (25 Mrd. USD für CyberArk). ServiceNow betont, dass die Akquisition Armis zu einem einzigen AI‑Befehlszentrum führen soll, das Workflows, Aktionen und Geschäftsergebnisse in allen Umgebungen steuert.

Kunden‑Benefit: Mehr Schutz gegen mehrfache Millionen-Dollar‑Intrusionen, insbesondere bei KI‑Agenten und vernetzten Geräten.

Quelle: CNBC 23.12.2025