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Produktion von ML‑Systemen: Iteratives Lernen, Logging & klare Namensgebung

Ein Produktionssystem aufzubauen ist ein iteratives, aus dem Tiefen des Unbekannten kommendes Abenteuer, bei dem sorgfältige Fehlerbehandlung, klare Namensgebung und kontinuierliches Logging die Basis für Zuverlässigkeit und Wartbarkeit bilden.

Key Takeaway

Ein Produktionssystem aufzubauen ist ein iteratives, aus dem Tiefen des Unbekannten kommendes Abenteuer, bei dem sorgfältige Fehlerbehandlung, klare Namensgebung und kontinuierliches Logging die Basis für Zuverlässigkeit und Wartbarkeit bilden.

Summary

  • Fortschrittsanzeigen & Loggen
    • Maschinelles Lernen erfordert die Nutzung von Fortschrittsbalken (tqdm) während des Trainings, Fehlerprotokollen beim Inferencing und zunehmend auch bei Coding‑Agent-CLI‑Fortschrittsbalken.
    • Übermäßiger Einsatz von KI beim Coden kann das eigene Verständnis von Kontext verkleinern.
  • Rolle eines MLE in einem jungen Team
    • Als Gründer‑MLE stand der Autor im März im Mittelpunkt, musste sich auf verschiedenste Error‑Logs durch die gesamte Stack‑Kette konzentrieren.
    • Anwender‑Bewusstsein („What if this breaks?“) war das Zeichen, dass das System Produktion war – das optimale Ziel für Software‑Ingenieure.
  • Literarische Analogie
    • Der Build-Prozess wird mit Arha aus „The Tombs of Atuan“ verglichen, die sich blind in dunkle Höhlen begibt – ein Bild für die anfängliche Unsicherheit beim Aufbau einer Produktionsumgebung.
  • Technische Architekturbestimmungen
    • Cache‑Alternativen: Go‑Map, LRU‑Cache oder Redis.
    • Vektorspeicher: NumPy‑Array, PostgreSQL, Pinecone, Chroma, Elasticsearch, Turbopuffer.
    • Deployment‑Optionen: Docker‑Compose, Bare‑Metal‑Server, Kubernetes in der Cloud, sogar „on a vape“.
  • Design‑Entscheidungen
    • Fokus auf Namensgebung: z. B. get_results vs. get_query_results.
    • Entscheidungen über Methoden‑Granularität, Objekte vs. Funktionen, Exception‑Typen und Klarheit im Code für menschliche Leser.
  • Ziel einer robusten ML‑Pipeline
    • Skalierbar, verteilte Microservice‑Architektur, minimale Downtime, resilient gegen Ausfälle via Container‑Orchestrierung.
  • Tokenisierung als Minimalbeispiel
    • Einfacher tokenize‑Funktionscode, der Zeichenketten in Tokens zerlegt.
    • Edge Cases: Leerzeichen und Satzzeichen, Ziffern, malformed Web‑Input, Null‑Strings, Emojis, sehr große Strings, Unicode‑Behandlung.
    • Fehlerbehandlung: AttributeError bei None, fehlender Logging, mögliche Anhaltspunkte zur Fehlerquelle.
  • Reflexion zu Entscheidungen
    • Unabhängiges “Es hängt von” als Leitgedanke von Staff‑Engineers.
    • Einfluss von Budget, bisheriger Erfahrung, Teamkultur, Sprachkonventionen auf die Implementierungswahl.
  • Schlussfolgerung
    • Der Bau eines Produktionssystems beginnt mit einem einzigen Zeilen-Code‑Schritt und braucht stetige Reflexion, Logging und iteratives Lernen, ähnlich menschlicher Planung der kleinen Teile statt linearer top‑to‑bottom‑Ansätze von LLMs.

Related queries:

  • Welche häufigen Fehler bei einer Tokenizer‑Funktion sind kritisch für Produktions‑Deployments?
  • Wie wirken sich klare Namensgebung und Ausnahmebehandlung auf die Wartbarkeit einer ML‑Pipeline aus?
  • Inwiefern unterstützen Fortschrittsbalken und Logging zusammen die frühzeitige Erkennung von Produktionsfehlern?

Quelle: https://vickiboykis.com/2025/12/22/2025-in-review/