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Meta setzt Passive Optische Netzwerke (PON) ein – Revolutioniert die Rechenzentrumsinfrastruktur

Meta nutzt Passive Optische Netzwerke (PON) in seinen Rechenzentren, um Management‑Ethernet und Konsole effizienter, flexibler und skalierbarer bereitzustellen. Durch die Einführung von PON können umfangreiche Änderungen an der Infrastruktur vermieden und die Betriebskosten gesenkt werden.

Key Takeaway

Meta nutzt Passive Optische Netzwerke (PON) in seinen Rechenzentren, um Management‑Ethernet und Konsole effizienter, flexibler und skalierbarer bereitzustellen, wodurch umfangreiche Änderungen an der Infrastruktur vermieden und die Betriebskosten gesenkt werden.

Zusammenfassung

  • Team und Verantwortlichkeiten – MJ Mike Joseph ist Tech Lead und Manager des Infrastruktur‑Network‑Engineering‑Teams bei Meta. Das Team liefert Management‑Out‑of‑Band‑ und Erst‑Provisioning‑Infrastruktur sowie Disaster‑Recovery‑Services für Meta‑POPs und Rechenzentren weltweit.
  • Aktuelle Management‑Technologie – Traditionelles Setup mit End‑of‑Row‑Geräten (Switch + Serial‑Terminal‑Server) an „Goalposts“. Viele Kupferkabel, feste Topologie, begrenzte Anzahl von Ports pro Rack, keine Flexibilität bei Änderungen ohne umfangreiche Neu‑Einrichtung.
  • Einführung von PON (Passive Optical Network) – PON, üblich im Wohn- und SMB‑Sektor, wird nun in allen Meta‑Rechenzentren eingesetzt. Er bietet hohe Flexibilität: bis zu 40 Kupfer‑Drops pro Rack (Mischung aus Ethernet & Konsole) ohne Änderung der Topologie. Skalierbarkeit: bis zu 280 Ethernet‑ und 800 Konsolen‑Ports pro Reihe, 10‑maliger Anstieg gegenüber Traditionellen Setup. Bis zu 12 Reihen über ein Paar OOLT (Optical Line Terminal) laufen – starke Reduzierung der zu verwaltenden Geräte.
  • Automatisierung & Effizienz – Racks kommen per Truck an, werden im Lager gescannt, mit Robotern platziert und selbst für Provisioning vorbereitet. PON‑Geräte (ONUs, OLTs) nutzen ITU‑Standardprotokolle (POME, OMCI) für Interoperabilität und einfache Integration neuer Hardware. ONUs sind zustandslos und transient – bei Ausfall einfach durch einen neuen ausgetauscht, keine Konfiguration nötig.
  • Kosten‑ und Power‑Optimierung – PON‑SOC‑Geräte integrieren PON‑BOSA und bis zu vier Ethernet‑Ports auf einem ASIC. Größere Effizienz bei geringer Stromverbrauch und niedrigeren Kosten pro Port.
  • Raum‑ und Netzwerkinfrastruktur – Kein Kupfer‑Tray mehr nötig – komplette Verbindung intern in jedem Rack. Nutzung des „Zero‑U“ Raumes (obere ungenutzte Ebene des Racks) für PON‑Geräte.
  • Supply‑Chain‑Vorteile – Standardisierte Protokolle ermöglichen schnelle Einarbeitung neuer Hersteller/Chips. Keine Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller – Flexibilität bei Änderungen.
  • Personalentwicklung – PON‑Lösungen erlauben Cross‑Training für Meta‑Mitarbeiter und Recruiting aus dem Telekommunikations‑ und ISP‑Sektor. Größere Netzwerkkapazität mit kleinerem Team aufgrund effizienter Infrastruktur.

Related Queries

  1. Wie unterstützt PON die Disaster‑Recovery‑Strategie von Meta?
  2. Welche Vorteile bringt die Nutzung von ITU‑Standardprotokollen wie OMCI für Meta’s Rechenzentren?
  3. Wie reduziert PON die Anzahl der zu verwaltenden End‑of‑Row‑Geräte in Meta‑Rechenzentren?

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=qzI5r6_7uQA