Die Herausforderung automatischer Refaktorisierung in AI-Code-Editoren
AI‑Code‑Editor‑Entwickler stehen vor fundamentalen technischen Einschränkungen, die durch die inhärente Nicht‑Deterministik generativer KI verursacht werden. Diese Einschränkungen machen eine ständig laufende „Janitor‑Routine“ für automatische Refaktorisierung bislang unrealistisch.
Im Diskussionsbeitrag auf Hacker News äußerte sich der Nutzer sigalor mit der Frustration über die mangelnde Kontinuität von AI‑Code‑Editoren. Er schlug einen laufenden Hintergrund‑Janitor vor, der automatisch passende Refaktorisierungen durchführt und so „AI‑Slop“ verhindern soll. Diese Idee wurde von icedchai kritisch hinterfragt, da die zugrunde liegende Technologie („GenAI“) per Definition nicht‑deterministisch ist.
Die Antwort betont, dass die Herausforderung nicht bei den Entwicklerteams liegt, sondern bei der generativen KI selbst. Die kontinuierliche Qualität der Eingaben fehlt, weshalb eine stabile Refaktorisierung schwierig bleibt. Satirische Kommentare, wie die von baobun, fordern den Fragesteller auf, selbst eine Lösung zu implementieren.
Weitere Fragen, etwa von codingdave, fordern konkrete LLM‑Modelle, die bereits korrekte Refaktorisierungen durchführen können. Diese Frage verdeutlicht die offene Forschungsfrage, da bisher keine deterministischen, zuverlässigen Modelle existieren.
Zusammenfassend zeigt die Diskussion die Kluft zwischen Produktvision und technischer Realisierbarkeit im Bereich AI‑unterstützte Programmierung auf. Ein Hintergrund‑Dienst bleibt interessant, erfordert jedoch robuste Analysen und stabile KI‑Algorithmen.
