China zögert bei selbstfahrenden Autos nach tödlichem Unfall
China zögert bei der Einführung selbstfahrender Autos nach einem tödlichen Unfall mit dem Xiaomi‑SU7 auf einer Autobahn in Anhui. Der Vorfall führte dazu, dass die Regulierungsbehörden die Massenproduktion zurückstellten und nur noch begrenzte Testprogramme für zwei Automobilhersteller zulassen. Im Jahr 2025 kündigten chinesische Autohersteller begeistert
Im Jahr 2025 kündigten chinesische Autohersteller begeistert an, massenhaft autonome Fahrzeuge zu produzieren und zu verkaufen. Doch im März desselben Jahres kam es zu einem tödlichen Crash, bei dem drei Universitätsstudentinnen ihr Leben verloren.
Zuvor wurden Unfälle mit assistiertem Fahren von Chinas Zensurbehörden unterdrückt, doch der Vorfall breitete sich rasch aus.
Nach dem Crash zogen die Behörden ihre Pläne zurück und gaben ein letztes Gesetz nur zwei von neun Unternehmen die Zulassung. Das Ministerium für Industrie und Information Technology (MIIT) erlaubte Beijing Automotive Group und Changan Automobile, selbstfahrende Taxis in drei städtischen Abschnitten ihrer Heimatorte zu betreiben.
Die Fahrzeuge dürfen unter computergesteuerter Kontrolle keine Spurwechsel durchführen. Auf allen anderen Straßen muss ein menschlicher Fahrer die Kontrolle übernehmen. Kein Weg zur sofortigen Massenproduktion; nur weiteres Testen ist erlaubt.
Der ursprüngliche Plan, bis Ende des Jahres Fahrzeuge für die breite Öffentlichkeit zu produzieren, wurde als zu ambitioniert eingestuft und verschoben. Der Unfall und die regulatorischen Änderungen zeigen, dass die chinesische Regierung bei der Einführung autonomer Fahrzeuge vorsichtiger agieren muss, um öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und das Vertrauen der Bevölkerung nicht zu verlieren.
Quelle: New York Times
