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China hat die Produktion von selbstfahrenden Fahrzeugen zurückgestellt

Ein tödlicher Unfall mit dem Xiaomi SU7, bei dem drei Universitätsstudentinnen in Anhui ihr Leben verloren, veranlasste die chinesischen Regulierungsbehörden, die Massenproduktion selbstfahrender Fahrzeuge einzustellen. Die Tragödie brachte ein starkes öffentliches Unbehagen und zeigte die Risiken autonomer Mobilität auf.

Regulatorische Konsequenzen

  • Nur die Automobilhersteller Beijing Automotive Group und Changan Automobile dürfen in drei ausgewählten städtischen Bereichen selbstfahrende Taxis betreiben.
  • Die Fahrzeuge dürfen nicht Spurwechsel durchführen; auf allen anderen Straßen muss ein menschlicher Fahrer die Kontrolle übernehmen.
  • Eine Massenproduktion ist für die nahe Zukunft ausgeschlossen – lediglich weitere Testphasen sind erlaubt.

Auswirkungen auf die chinesische Autoindustrie

Die Beschränkung auf nur zwei Hersteller erschwert den Wettbewerb und verringert die Innovationsgeschwindigkeit im Bereich autonomer Mobilität. Gleichzeitig verschärft sie die Abhängigkeit von staatlicher Genehmigung und stellt die Wirtschaftskraft der Branche vor neue Herausforderungen.

Fragen und weitere Entwicklungen

Wie werden die Sicherheitsstandards künftig aussehen? Wann wird die Genehmigung für die breitere Auslieferung erneuert? Diese Fragen bleiben offen, während die Industrie weiterhin auf strengere Tests und regulatorische Auflagen reagiert.

Quelle: The New York Times