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Build‑vs‑Buy – KI‑Prototypen als Neuer Entscheidungs‑Mechanismus

Mit KI kann man in Minuten Prototypen bauen, wodurch die klassische Build‑vs‑Buy‑Entscheidung umgekehrt wird: erst kurzzeitig mit KI bauen, um herauszufinden, was wirklich benötigt wird, und nur danach gezielt kaufen.

Key Takeaway

Mit KI kann man in Minuten Prototypen bauen, wodurch die klassische Build‑vs‑Buy‑Entscheidung umgekehrt wird: erst kurzzeitig mit KI bauen, um herauszufinden, was wirklich benötigt wird, und nur danach gezielt kaufen.

Summary

  • Traditionale Logik: Unternehmen gewannen seit Jahrzehnten die Frage „Build oder Buy?“ zu klären, um zu entscheiden, ob Software intern oder extern entwickelt wird, basierend auf Kosten, Zeit und Risiko.
  • KI‑Durchbruch: Moderne KI‑Coding‑Tools wie Cursor ermöglichen es Personen ohne Programmierkenntnisse, in Minuten funktionsfähige Prototypen zu erstellen. Was früher Wochen oder Monate dauerte, wird jetzt innerhalb weniger Stunden erledigt.
  • Umlauf der Entscheidungslogik:
    • Definieren der Notwendigkeit war lange der Ausgangspunkt.
    • Jetzt: Zuerst leichtgewichtige KI‑Prototypen bauen, daraus lernen und erst dann entscheiden, ob ein Kauf sinnvoll ist.
    • Durch dies wird das Risiko, ein unnötiges Tool zu kaufen, drastisch reduziert.
  • Praktisches Beispiel: Ein CX‑Team löst einen Slack‑Bug in 15 Minuten, indem ein Nicht‑Techniker die KI nutzt, um den Code zu generieren und das PR zu erstellen.
  • Finanzabteilungen profitieren:
    • Schnell testen, ob ein Prozess wirklich ein Tool benötigt.
    • Informed‑Negotiation, da man bereits prototypische Versionen kennt.
    • Weniger Fehlentscheidungen beim Kauf von „AI‑gelabelten“ Produkten, deren Mehrwert nicht erkennbar ist.
  • Gefahr der „Cargo‑Cult‑AI“: Unternehmen füllen Systeme mit Produkten, die nur kosmetische AI-Funktionen (Chatbot, Auto‑Complete) besitzen, ohne echte Prozessverbesserung zu bringen.
  • Strategische Shift: Unternehmen, die die neue Logik umsetzen, werden schneller handeln, Kosten senken und bessere Tools auswählen. Die ältere Praxis, sich lediglich auf Demo‑Decks und Budgetkalkulationen zu verlassen, führt zu unnötigen Ausgaben.
  • Abschließende Botschaft: „Build to learn what to buy“ ist kein zukünftiges Konzept, sondern die aktuelle Realität. Teams, die dies nutzen, erhalten ein tieferes Verständnis ihrer eigenen Prozesse, bevor sie externe Lösungen einführen.

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Quelle: https://venturebeat.com/ai/build-vs-buy-is-dead-ai-just-killed-it