AI‑generierte Database‑GUIs: Warum das Vibe‑Coding‑Prototyping nicht für Produktion geeignet ist
Die Erfahrung zeigt, dass ein in wenigen Stunden mittels AI („vibe‑coding“) erstelltes Database‑GUI zwar schnell funktioniert, jedoch aufgrund schwer wartbaren Codes, mangelnder Sicherheit und fehlender Skalierbarkeit nicht als zuverlässiger Produktionssoftware‑Ersatz empfohlen wird.
Der Autor argumentiert mit „vibe‑coding“ Experten und entscheidet, selbst ein Produkt zu bauen, um die Praxis zu verstehen. Ziel ist ein leichtgewichtiges, schnelles, kostenfreies SQL‑Client‑GUI, das mehrere Datenbanktypen unterstützt, Tabs für Verbindungen nutzt und AI‑gestützte Hilfe beim Schreiben und Optimieren von Abfragen bietet.
Technologie‑Stack: Tauri (Desktop‑Framework) kombiniert mit SvelteKit, Tailwind CSS, shadcn‑svelte und AI‑Generierung über svelte0.com.
Ein 4‑Stunden‑Prototyp namens „Seaquel“ entsteht durch AI‑Ideation, inklusive Logo.
Produkt‑Entwicklung umfasst AI‑basierte UI‑Erstellung, Integration echter Datenbanken per AI‑assistierten Skripten, Landing‑Page-Erstellung und Veröffentlichung auf seaquel.app.
Distribution erfordert Zertifikate, DUNS‑Nummer, Apple‑Developer‑Account – ein zeitaufwändiger Prozess.
Code‑Review zeigt ein GitHub‑Repository mit einer Desktop‑App, deren Hauptlogik in einer 1.000‑Line‑Datei konzentriert ist, was die Wartbarkeit stark reduziert.
Fazit: AI‑generiertes MVP ist spannend, aber bei ernsthaften Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Team‑Onboarding keine optimale Lösung.
Warnung: AI‑Reparaturen decken nicht PII‑Lecks oder Sicherheitsprobleme ab.
Quelle: MooToday Blog
