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Agentic Loops: So schnell Flexbox in 3 Stunden implementieren

Key Takeaway

Agentic Loops ermöglichen es KI‑Agenten, sich selbstständig zu testen, zu debuggen und zu optimieren, wodurch komplexe Aufgaben wie die Implementierung eines Flexbox‑Layout‑Algorithmus in nur 3 Stunden möglich werden – ein Prozess, der früher zwei Wochen dauerte.

Summary

  • Agentic Loop Definition – LLM wird mit einem Ziel, Werkzeugen und Evaluationsmechanismen ausgestattet.
  • Der Agent iteriert: Denken → Schreiben → Ausführen → Prüfen → Korrigieren → Wiederholen.
  • Macht die KI‑Entwicklung so transparent wie menschliches Testen.

Vergleich zum One‑Shot‑Ansatz

  • One‑Shot: Einmaliger Codeversuch, hoher Fehleranteil bei langen, komplexen Snippets.
  • Agentic Loop: Längere Iterationen, Fehlerfindung und -behebung in Echtzeit.

Projektüberblick “Flexbox in 3 h”

  • Ausgangspunkt: 10‑Jahres‑Rückblick auf Vjeux’s reines JavaScript‑Flexbox‑Experiment (2 Wochen).
  • Einsatz von GitHub Copilot (Agent Mode) mit Claude Sonnet 4.5.
  • Ziel: Vollständiger Flexbox‑Algorithmus in weniger als 3 Stunden.

Planung & Seed

  • Erstes Prompt: „Erstelle einen inkrementellen Plan mit einfachster ersten Iteration“.
  • Seed: 10‑Zeilen‑Layout‑Algorithmus + Test‑Suite, die sofort erfolgreich läuft.

Referenzimplementierung

  • Browser‑Layout‑Engine dient als Goldstandard.
  • Skript layout-browser.js: Eingabe‑Baum via stdin, Ausgabe von Layout‑Ergebnissen auf stdout.
  • Separate Test‑Suite, die sowohl den eigenen Algorithmus als auch den Browser testet.

Loop‑Aufbau

  • Copilot‑Instructions (≈250 Zeilen) mit Inkrementen und Test‑Entwurfsprotokoll.
  • „Implementiere“, „Teste“, „Korrigiere“ iterativ, bis alle Tests bestehen.

Inkremente im Detail

  1. Single‑Line, row‑direction, fixed‑size items – Test‑Suite erweitert, Browser‑Vergleich genutzt.
  2. Basic main‑axis distribution – justify-content, Padding und Margin implementiert, Rundungsprobleme erkannt und mit „approximately equal“ gelöst.
  3. Flex growth & shrink – Agent erkennt fehlende Unterstützung im Test‑Harnass, erstellt Lessons‑Learned‑Liste (z. B. Strich‑Rendering‑Toleranz).
  4. Cross‑axis sizing & alignment – Agent kann bereits autonom alle Inkremente durchführen, führt jedoch eine manuelle Überprüfung der Präzision durch.

Wichtig

  • Agentic Loop nutzt einen Feedback‑Loop: Nach jedem erfolgreichen Inkrement werden Hinweise gespeichert, die zukünftige Iterationen vereinfachen.
  • Agent zeigte Problemlösungskompetenz: Identifiziert fehlende Test‑Support, schlägt Code‑Verbesserungen vor, nutzt Bulk‑Operationen für Browser‑Abfragen.
  • Prozess demonstriert, dass KI‑Agenten nicht nur Code generieren, sondern auch eigene Lernzyklen durchlaufen können.

Resultat

  • Vollständiger Flexbox‑Algorithmus in < 3 h, im Vergleich zu 2 Wochen (2015).
  • Erfolgsfaktor: Agentic Loop kombiniert Autonomie, iterative Tests und Referenz‑Validierung.

Related queries:

Wie definiert man einen Agentic Loop für KI‑Modelle?
Welche Rolle spielt die Browser‑Referenzimplementierung im Testprozess?
Welche Lernpunkte kann man aus dem Flexbox‑Implementierungsprojekt ableiten?

Quelle: https://blog.scottlogic.com/2025/12/22/power-of-agentic-loops.html