KI ersetzt Menschen – und gefährdet damit die Steuerbasis
Wenn Menschen durch KI ersetzt werden, verschwindet die Steuergrundlage, was langfristig öffentliche Finanzen und gesellschaftliche Infrastruktur gefährdet. Ein reales Beispiel zeigt, dass trotz der erwarteten Zeitersparnis mit Microsoft Copilot manuell gearbeitet werden muss – ein Hinweis darauf, dass Mensch‑in‑der‑Schleife noch nötig ist.
Der Autor argumentiert, dass KI die Steuerbasis von Arbeitnehmern abschrägt, denn Regierungen werden ausschließlich durch Menschensteuerfinanziert, nicht durch Software. Ohne menschliche Arbeit sinken Lohnsteuern, was zu Einnahmeverlusten führt und Infrastruktur, Bildung und Gesundheit beeinträchtigt.
Typische Verteidigungen des Konzerns werden im Text analysiert:
- Unternehmenssteuern: Profite könnten steigen, aber Firmen nutzen Steuerparadiese, Stock‑Buybacks und Gewinne verschleiern.
- KI als Werkzeug: Anders als Traktoren, die physische Arbeit erweitern, simuliert KI das menschliche Denken und führt zu schnellerem Arbeitsplatzabbau.
- Software nicht steuerbar: KI hat keinen festen Standort, jedoch kann man die Ertragsströme im Land oder den Stromverbrauch der Rechenzentren besteuern.
- Luddite‑Angst: Der Einsatz von KI würde mathematisch ein Ungleichgewicht erzeugen – etwa 30 % der Arbeitenden werden ersetzt, aber 70 % müssten für soziale Sicherungssysteme zahlen.
Der Autor warnt vor einer „vollständigen Ersetzung“ von Menschen mit KI. Er schlägt vor, den Fokus auf „Mensch‑in‑der‑Schleife“ zu legen: Menschliche Aufsicht bleibt erhalten, KI erhöht die Effizienz, und gleichzeitig bleibt die Steuerbasis intakt.
Investoren könnten darauf abzielen, sich selbst von Steuerpflichten zu befreien, indem sie Arbeitsplätze durch KI ersetzen und Gewinne in Steuerhohe landen, was das Problem noch verschärft.
