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KI-Boom: Wie neue „Paper‑Billionäre“ aus Start‑Ups entstehen

Der aktuelle KI‑Boom hat nicht nur etablierte Führungskräfte wie Jensen Huang und Sam Altman reicher gemacht, sondern neue „Billionäre auf Papier“ aus kleinen Start‑Ups hervorgebracht, deren Vermögen stark von den jüngsten Bewertungsschüben abhängt und deren langfristiger Erfolg unsicher bleibt.

Neue KI‑Billionäre von Start‑Ups

  • Scale AI – Gründer:innen Alexandr Wang und Lucy Guo; Meta investierte im Juni 2025 14,3 Mrd. USD.
  • Cursor – Gründer:innen Michael Truell, Sualeh Asif, Aman Sanger und Arvid Lunnemark; Bewertung 27 Mrd. USD nach jüngster Finanzierungsrunde.
  • Perplexity – Gründer:innen aus dem KI‑Suchmaschinen‑Segment.
  • Mercor – Gründer:innen von KI‑Datensammlung.
  • Figure AI – Gründer:innen von humanoiden Robotern.
  • Safe Superintelligence – Gründer:innen im KI‑Sicherheits‑Labor.
  • Harvey – Gründer:innen von KI‑Rechtssoftware.
  • Thinking Machines Lab – KI‑Labor mit Fokus auf neuromorphe Systeme.

Viele dieser Gründer wurden erst im Jahr 2025 als „Paper‑Billionäre“ klassifiziert, nachdem die Unternehmensbewertungen stark stiegen und ihre Unternehmensanteile in Goldmünzen wurden.

Bewertung der Nachhaltigkeit des Reichtums

Jai Das (Partner bei Sapphire Ventures) vergleicht die neuen Gründer mit Eisenbahnbarons der „Gilded Age“ und warnt gleichzeitig: Ihre Vermögen könnten verflüchtig sein, wenn die Unternehmen ihre Versprechen nicht einlösen. Er hinterfragt, welche Firmen überleben und welche Gründer wirklich dauerhaft reiche Vermögenswerte aufbauen.

Der Artikel unterstreicht, dass die Technologiebranche sowohl enorme Chancen als auch erhebliche Unsicherheiten birgt, besonders wenn es um die Nachhaltigkeit von „Paper‑Billionären“ geht.

Quelle: New York Times