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Autonome Fahrzeuge retten jährlich 100 Leben in Singapur – Warum Robotaxi jetzt nötig ist

Singapur steht vor einer Verkehrsunfallkrise: Im Jahr 2024 starben 142 Menschen bei Unfällen, die überwiegend private Fahrzeuge und Taxis betrafen. Der Arbeitskräftemangel im öffentlichen Verkehr wird mit drei neuen autonomen Busdiensten in Punggol angegangen, doch die Unfallrate bei privaten Fahrzeugen erfordert mehr als nur Busse. Daten von Waymo zeigen, dass autonome Fahrzeuge 85 % weniger schwere Unfälle mit Todesfolge und 79 % weniger Verletzungsunfälle verursachen als menschliche Fahrer. Mit dieser Reduktion könnten jährlich etwa 98 Todesfälle und 5 900 Verletzungen vermieden werden – ein Gewinn von 70 % der aktuellen Trends.

Die Regierung betont, dass autonome Fahrzeuge nicht nach „Null‑Unfall‑Standards“, sondern gegenüber menschlichen Fahrern bewertet werden. Trotz technischer Reife fehlt noch ein konkreter Plan für Robotaxis. Ein simuliertes Gespräch mit Claude Opus verdeutlicht, wie politische Entscheidungsträger Zahlen als „statistische Leben“ betrachten und damit die Dringlichkeit relativieren. Selbst bei halbierter Unfallreduktion wären noch 50 Todesfälle und 3 000 Verletzungen vermeidbar, was einen erheblichen Gesundheitsgewinn darstellt.

Ein entscheidender Faktor bleibt die Verfügbarkeit ausreichender Sicherheitsdaten von verschiedenen Anbietern. Singapur könnte jedoch die Waymo‑Ergebnisse nutzen, um regulatorische Rahmenbedingungen zu entwickeln. Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle – menschliches Fehlverhalten, Übertempo, Alkohol und Rotlicht‑Verletzungen – könnten durch autonome Fahrzeuge grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Mehr Informationen: https://speculativedecoding.substack.com/p/is-singapore-being-too-careful-with